29.05.09
IAEA: Uranangebot könnte dramatisch einbrechen
Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Russische und US-amerikanische Vorräte könnten ab 2015 nur noch 5 Prozent – statt heute 40 Prozent - des weltweiten Uranbedarfs decken. Damit würde die Nachfrage nach durch Bergbau gewonnenem Uran wie es BHP Billiton (WKN 850524), Cameco (WKN 882017) oder Areva anbieten dramatisch steigern, sagt die Internationale Atomenergieagentur.
Derzeit wird der Markt für Uran vor allem durch das Angebot aus sekundären Quellen kontrolliert. D.h. durch Uran dass, hauptsächlich, aus der Abreicherung von Atomwaffen stammt. Die IAEA geht aber davon aus, dass der Anteil dieses Materials bis 2015 bis 2020 dramatisch fallen und dann nur noch 5 bis 10 Prozent des Angebots ausmachen wird – und dann werde eine große Menge Uran aus den Minen dieser Welt benötigt.
Das größte Minenunternehmen der Welt, BHP Billiton beispielsweise könnte verstärkt profitieren. BHP hatte erst vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass man überlege, die Aktivitäten auf der Olympic Dam-Liegenschaft, der größten Uranlagerstätte der Welt, auszubauen – und dafür 15 Milliarden Dollar auszugeben.
Gleichzeitig mit der möglichen Angebotsverknappung könnte die Nachfrage steigen, erklärte die IAEA weiter. Denn aufstrebende Wirtschaften wie Indien und China bauten immer mehr Reaktoren. Die Experten gehen von einer Steigerung der Anzahl der Atomkraftwerke von 30 Prozent bis 2020 aus.
Den Uranpreis erwartet man bis dahin in einer Spanne zwischen 50 und 100 Dollar pro Aktie, was Exploration und Produktion antreiben solle. Ein Uranpreis unter 40 Dollar je Pfund hingegen, würde viele Projekte gefährden.
Derzeit wird der Markt für Uran vor allem durch das Angebot aus sekundären Quellen kontrolliert. D.h. durch Uran dass, hauptsächlich, aus der Abreicherung von Atomwaffen stammt. Die IAEA geht aber davon aus, dass der Anteil dieses Materials bis 2015 bis 2020 dramatisch fallen und dann nur noch 5 bis 10 Prozent des Angebots ausmachen wird – und dann werde eine große Menge Uran aus den Minen dieser Welt benötigt.
Das größte Minenunternehmen der Welt, BHP Billiton beispielsweise könnte verstärkt profitieren. BHP hatte erst vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass man überlege, die Aktivitäten auf der Olympic Dam-Liegenschaft, der größten Uranlagerstätte der Welt, auszubauen – und dafür 15 Milliarden Dollar auszugeben.
Gleichzeitig mit der möglichen Angebotsverknappung könnte die Nachfrage steigen, erklärte die IAEA weiter. Denn aufstrebende Wirtschaften wie Indien und China bauten immer mehr Reaktoren. Die Experten gehen von einer Steigerung der Anzahl der Atomkraftwerke von 30 Prozent bis 2020 aus.
Den Uranpreis erwartet man bis dahin in einer Spanne zwischen 50 und 100 Dollar pro Aktie, was Exploration und Produktion antreiben solle. Ein Uranpreis unter 40 Dollar je Pfund hingegen, würde viele Projekte gefährden.
Quelle: Rohstoffe-Go, Autor:
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