08.02.10
EnWave erschließt sich neuen, milliardenschweren Markt
Stuttgart (www.rohstoffe-go.de) Höchst interessante und potenziell bahnbrechende Neuigkeiten gibt es von unserem Favoriten aus dem Technologie-Sektor EnWave Corp. (WKN A0JMA0). Das Unternehmen, das eine neuartige Technologie zur Trocknung verschiedenster Stoffe entwickelt hat, meldet positive Ergebnisse von Tests in Bezug auf die Verwendung von antimikrobiellen Enzymen in Tierfutter.
Partner von EnWave war bei diesen Tests der, nicht börsennotierte, weltweit tätige Pharmakonzern Bioseutica, der unter anderem auch eine Tochtergesellschaft in Deutschland unterhält. Ziel dieser ersten Zusammenarbeit mit Bioseutica ist die Entwicklung eines Verfahrens zur schnellen und kostensparenden Trocknung und Pulverisierung eingekapselter pharmazeutischer Wirkstoffe.
In diesem speziellen Fall untersuchte man eingekapseltes Lysozym, ein natürliches antimikrobielles Enzym, um zu bestimmen, ob es als Ersatz für Antibiotika in Hühnerfutter verwendet werden kann. Einkapseln bedeutet, dass empfindliches Material wie z.B. Lysozym mit einem Stabilisierungsmittel überzogen oder darin eingebettet wird, um es vor den rauen Produktions- oder Lagerbedingungen zu schützen. Anschließend wird das Produkt unter Einsatz einer speziell angepassten Version von EnWaves nutraREV-Technologie dehydratisiert (getrocknet), wobei ein Pulver entstand, dass dem Hühnerfutter beigemischt werden konnte.
Um es vor weg zu nehmen: Die Tests waren erfolgreich, das eingekapselte Medikament Entegard™ gab denselben Schutz wie die Antibiotika, die sonst in Nordamerika üblicherweise eingesetzt werden. Diese Ergebnisse zeigen also, dass EnWaves REV-Technologie als ein effektives Hochgeschwindigkeitsverfahren zur Dehydratisierung von eingekapselten Enzymen verwendet werden kann.
Das sind exzellente Neuigkeiten, denn sollten sich die Ergebnisse in weiteren Tests – die folgen sollen – bestätigen, könnte das reelles, umsatzstarkes Geschäft für EnWave nach sich ziehen. Genau ist das allerdings schwer einzuschätzen, da Bioseutica wie gesagt nicht an der Börse ist, und sich noch bedeckt hält, was die Geschäftszahlen angeht und was genau die Ziele sind, die man verfolgt. Allerdings lässt sich aus der globalen Präsenz des Unternehmens und den Mitarbeiterzahlen (150 bis 200 Angestellte) erahnen, dass es kein ganz kleines Unternehmen ist.
Für EnWave geht es konkret, in diesem Fall darum, die Beziehung zu Bioseutica in einen formelleren Rahmen zu gießen, eine offizielle Zusammenarbeit zu erreichen, indem man das Potenzial der REV-Technologie in weiteren Tests darstellt. Worauf dann eventuell auch noch eine Zusammenarbeit bei anderen Produkten entstehen könnte.
Warum wir jedoch diese Nachricht nicht nur als exzellent, sondern als potenziell bahnbrechend einschätzen ist, dass sich hier wieder zeigt, wie flexibel die REV-Technologie von EnWave einsetzbar ist – und sich das Unternehmen so eine weitere, möglicherweise hoch lukrative Marktnische erschlossen hat!
Denn EnWave selbst schätzt den Markt für Enzyme derzeit auf ein Volumen von mehr als 4 Milliarden Dollar weltweit – was sich aber noch erheblich steigern sollte. Gerade in Bezug auf die Verwendung von Enzymen als Ersatz für Antibiotika, denn dass diese auf Grund immer verbreiteterer Resistenzen ersetzt werden müssen steht wohl außer Frage. Die bei der Einkapselung der Enzyme verwendeten Flüssigkeiten wieder zu entfernen, wenn Produktion und/oder Lagerung abgeschlossen sind, ist aber mit den derzeitigen Trocknungsmethoden sehr langwierig und kostspielig. Sollte EnWave hier, wonach es jetzt aussieht, einen Fuß in die Tür bekommen, dann winkt enormes Potenzial. Vor allem auf Grund von EnWaves „Lizenz“-Geschäftmodells.
Vergleichbar ist die Situation mit EnWaves Zusammenarbeit mit dem dänischen Lebensmittelriesen Danisco (WKN 864511), wo EnWave und Danisco am kommerziellen Einsatz von powderREV zur fortlaufenden Pulverisierung von Flüssigkeiten im Bereich Probiotics arbeiten. Sollte Danisco tatsächlich die EnWave-Technologie einsetzen – eine Entscheidung steht noch dieses Jahr an – dann winken EnWave auf Grund einer Umsatzbeteiligung Erlöse in mehrstelliger Millionenhöhe.
Ähnliches Potenzial hat aus unserer Sicht auch die heute gemeldete Entwicklung – zumal EnWave uns mitteilt, dass bereits weitere, größere Unternehmen mit Interessen im Bereich Einkapselung und Enzymdehydratisierung auf das Unternehmen zugekommen sind.
Immer mehr beeindrucken uns Technologieplattform und Geschäftsstrategie von EnWave. Wir sind der Ansicht, dass eine Marktkapitalisierung von nur rund 58 Millionen Dollar bald der Vergangenheit angehören werden und EnWave in ganz andere Dimensionen aufsteigt. Wen die Story des Unternehmen ebenso überzeugt, wie uns, der kann unserer Ansicht nach auf dem aktuellen Niveau immer noch einen sehr guten Einstiegspunkt finden.
Ein gewisses Risiko besteht immer bei Unternehmen in einer frühen Entwicklungsphase, dessen sollte sich jeder Anleger bewusst sein, aber andererseits hat Co-CEO John McNicol bereits gezeigt, dass er weiß wie man ein Unternehmen von Grund auf zu etwas Großem aufbaut. Da das Unternehmen auch noch solide finanziert ist, rechnen wir vor allem mittel- und langristig damit, dass EnWave im Konzert der Großen wird mitspielen können.
Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen und ROHSTOFFE-GO.de und seine Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen ROHSTOFFE-GO.de und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis.
Partner von EnWave war bei diesen Tests der, nicht börsennotierte, weltweit tätige Pharmakonzern Bioseutica, der unter anderem auch eine Tochtergesellschaft in Deutschland unterhält. Ziel dieser ersten Zusammenarbeit mit Bioseutica ist die Entwicklung eines Verfahrens zur schnellen und kostensparenden Trocknung und Pulverisierung eingekapselter pharmazeutischer Wirkstoffe.
In diesem speziellen Fall untersuchte man eingekapseltes Lysozym, ein natürliches antimikrobielles Enzym, um zu bestimmen, ob es als Ersatz für Antibiotika in Hühnerfutter verwendet werden kann. Einkapseln bedeutet, dass empfindliches Material wie z.B. Lysozym mit einem Stabilisierungsmittel überzogen oder darin eingebettet wird, um es vor den rauen Produktions- oder Lagerbedingungen zu schützen. Anschließend wird das Produkt unter Einsatz einer speziell angepassten Version von EnWaves nutraREV-Technologie dehydratisiert (getrocknet), wobei ein Pulver entstand, dass dem Hühnerfutter beigemischt werden konnte.
Um es vor weg zu nehmen: Die Tests waren erfolgreich, das eingekapselte Medikament Entegard™ gab denselben Schutz wie die Antibiotika, die sonst in Nordamerika üblicherweise eingesetzt werden. Diese Ergebnisse zeigen also, dass EnWaves REV-Technologie als ein effektives Hochgeschwindigkeitsverfahren zur Dehydratisierung von eingekapselten Enzymen verwendet werden kann.
Das sind exzellente Neuigkeiten, denn sollten sich die Ergebnisse in weiteren Tests – die folgen sollen – bestätigen, könnte das reelles, umsatzstarkes Geschäft für EnWave nach sich ziehen. Genau ist das allerdings schwer einzuschätzen, da Bioseutica wie gesagt nicht an der Börse ist, und sich noch bedeckt hält, was die Geschäftszahlen angeht und was genau die Ziele sind, die man verfolgt. Allerdings lässt sich aus der globalen Präsenz des Unternehmens und den Mitarbeiterzahlen (150 bis 200 Angestellte) erahnen, dass es kein ganz kleines Unternehmen ist.
Für EnWave geht es konkret, in diesem Fall darum, die Beziehung zu Bioseutica in einen formelleren Rahmen zu gießen, eine offizielle Zusammenarbeit zu erreichen, indem man das Potenzial der REV-Technologie in weiteren Tests darstellt. Worauf dann eventuell auch noch eine Zusammenarbeit bei anderen Produkten entstehen könnte.
Warum wir jedoch diese Nachricht nicht nur als exzellent, sondern als potenziell bahnbrechend einschätzen ist, dass sich hier wieder zeigt, wie flexibel die REV-Technologie von EnWave einsetzbar ist – und sich das Unternehmen so eine weitere, möglicherweise hoch lukrative Marktnische erschlossen hat!
Denn EnWave selbst schätzt den Markt für Enzyme derzeit auf ein Volumen von mehr als 4 Milliarden Dollar weltweit – was sich aber noch erheblich steigern sollte. Gerade in Bezug auf die Verwendung von Enzymen als Ersatz für Antibiotika, denn dass diese auf Grund immer verbreiteterer Resistenzen ersetzt werden müssen steht wohl außer Frage. Die bei der Einkapselung der Enzyme verwendeten Flüssigkeiten wieder zu entfernen, wenn Produktion und/oder Lagerung abgeschlossen sind, ist aber mit den derzeitigen Trocknungsmethoden sehr langwierig und kostspielig. Sollte EnWave hier, wonach es jetzt aussieht, einen Fuß in die Tür bekommen, dann winkt enormes Potenzial. Vor allem auf Grund von EnWaves „Lizenz“-Geschäftmodells.
Vergleichbar ist die Situation mit EnWaves Zusammenarbeit mit dem dänischen Lebensmittelriesen Danisco (WKN 864511), wo EnWave und Danisco am kommerziellen Einsatz von powderREV zur fortlaufenden Pulverisierung von Flüssigkeiten im Bereich Probiotics arbeiten. Sollte Danisco tatsächlich die EnWave-Technologie einsetzen – eine Entscheidung steht noch dieses Jahr an – dann winken EnWave auf Grund einer Umsatzbeteiligung Erlöse in mehrstelliger Millionenhöhe.
Ähnliches Potenzial hat aus unserer Sicht auch die heute gemeldete Entwicklung – zumal EnWave uns mitteilt, dass bereits weitere, größere Unternehmen mit Interessen im Bereich Einkapselung und Enzymdehydratisierung auf das Unternehmen zugekommen sind.
Immer mehr beeindrucken uns Technologieplattform und Geschäftsstrategie von EnWave. Wir sind der Ansicht, dass eine Marktkapitalisierung von nur rund 58 Millionen Dollar bald der Vergangenheit angehören werden und EnWave in ganz andere Dimensionen aufsteigt. Wen die Story des Unternehmen ebenso überzeugt, wie uns, der kann unserer Ansicht nach auf dem aktuellen Niveau immer noch einen sehr guten Einstiegspunkt finden.
Ein gewisses Risiko besteht immer bei Unternehmen in einer frühen Entwicklungsphase, dessen sollte sich jeder Anleger bewusst sein, aber andererseits hat Co-CEO John McNicol bereits gezeigt, dass er weiß wie man ein Unternehmen von Grund auf zu etwas Großem aufbaut. Da das Unternehmen auch noch solide finanziert ist, rechnen wir vor allem mittel- und langristig damit, dass EnWave im Konzert der Großen wird mitspielen können.
Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen und ROHSTOFFE-GO.de und seine Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen ROHSTOFFE-GO.de und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis.
Quelle: Rohstoffe-Go, Autor:
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